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Das Zertifizierungsverfahren

Im Rahmen eines Zertifizierungsaudits wird geprüft, ob die/der Bewerber/in die fachlichen Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Führungskraft/Manager erfüllt.

  1. eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Führungskraft
  2. eine schriftliche Wissensprüfung (siehe Anhang), der sich ein mündliches Prüfungsgespräch anschließt
  3. die Darlegung der persönlichen Grundsätze der Mitarbeiterführung
  4. die Beschreibung von drei Führungsproblemen und deren Lösung
  5. die Diskussion über ein vom Prüfer vorgeschlagenes Management-Fachbuch
  6. den Nachweis der bisherigen persönlichen Weiterbildung
  7. und die Diskussion über die persönlichen Zielstellungen als Manager

Das hinten abgebildete Zertifikat hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt eine Nachzertifizierung. Das garantiert die Aktualität des Wissens und Könnens.

Durch die Nutzung dieser Zertifizierung erhalten das Unternehmen oder ein Einzelteilnehmer eine 'extern-neutrale' und systematische Beurteilung . Aus den Ergebnissen dieser Beurteilung können Entscheidungen zur kurz- und mittelfristigen Besetzung von Führungspositionen oder auch für die eigene Karriereplanung abgeleitet werden. Zudem könnten die Ergebnisse als Grundlage für eine strategiekonforme Führungskräfteentwicklung dienen.

Der Manager bekommt nach einem fairen und auf die Anforderungen seiner Position bezogenen Interview ein Feedback zu seinen Stärken und Schwächen und damit einen objektivierten Nachweis seines Wissens und Könnens.  Er kann aufgrund der Ergebnisse versuchen, seine Leistungen anzupassen und zu modifizieren. 

Leitfaden für das Managementaudit; zugleich Fragebogen zur Selbsteinschätzung  (bitte anklicken)